Jugendpartizipation für eine inklusive digitale Mobilitätswende

Die Perspektive von Lehrkräften und außerschulischen Multiplikator*innen in Hannover und Hamburg

verfasst von
Jonas Koch, Tomke Josephin van Hove, Christiane Meyer
Abstract

Smart Mobility zur Umsetzung der digitalen Mobilitätswende ist ein zentraler Ansatzpunkt zur Erreichung der Klimaschutzziele im Verkehrssektor. Um eine inklusive Mobilitätswende im Sinne der Agenda 2030 zu realisieren, sollten insbesondere Jugendliche für die sozialen Implikationen der digitalen Mobilitätswende sensibilisiert werden. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), in deren Rahmen Lehrkräfte und außerschulische Multiplikator*innen als Change Agents agieren, spielt dabei eine zentrale Rolle. Ziel des präsentierten Forschungsprojekts ist es, die Perspektiven von Lehrkräften und außerschulischen Multiplikator*innen auf die Partizipation von Jugendlichen bei der Realisierung der digitalen Mobilitätswende zu ermitteln. Dafür wurden 19 Interviews mit Lehrkräften und Multiplikator*innen aus Hannover und Hamburg durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Partizipation von Schüler*innen bei der Entwicklung von Smart-Mobility-Angeboten als zentral erachtet wird. Schule gilt dabei als wichtiger Ort, um für die sozialen Aspekte von (digitaler) Mobilität zu sensibilisieren und Schüler*innen auf mögliche Partizipationsformate vorzubereiten. Außerschulische und schulische Lernangeboten sollten dafür stärker verknüpft werden.

Organisationseinheit(en)
Fachgebiet Didaktik der Geographie
Typ
Artikel
Journal
OpenSpaces - Zeitschrift für Didaktiken der Geographie
Band
2025
Seiten
31-45
Anzahl der Seiten
15
Publikationsdatum
12.03.2025
Publikationsstatus
Veröffentlicht
Peer-reviewed
Ja
ASJC Scopus Sachgebiete
Geografie, Planung und Entwicklung
Fachgebiet (basierend auf ÖFOS 2012)
Fachdidaktik Naturwissenschaften
Ziele für nachhaltige Entwicklung
SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinschaften
Elektronische Version(en)
https://doi.org/10.17185/duepublico/83196 (Zugang: Offen)